Während Steinadler früher in ganz Europa weit verbreitet waren, kommen sie heute nur noch in Gebirgsgegenden wie den Alpen vor. Im oberbayerischen Nationalpark Berchtesgaden hat der seltene Greifvogel einen geschützten Lebensraum gefunden. Ihn in freier Wildbahn zu entdecken, erfordert jedoch Geduld. Möglich wird dies am Steinadler-Infopoint im Klausbachtal nahe des Bergsteigerdorfs Ramsau. 

Dort können Besucher den majestätischen Jäger bei Führungen mit dem „Adlerteam“ des Nationalparks erleben – die Halsgrube, bevorzugtes Thermik-Gebiet des ansässigen Steinadlerpaars, liegt direkt gegenüber: „Unser Team kennt die bevorzugten Flugrouten der beiden Adler sehr genau, daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, sie zu entdecken“, sagt Ulrich Brendel, Diplom-Biologe und Leiter des Steinadlerprojekts im Nationalpark. Wissenswertes zur Rolle des habichtartigen Greifvogels erfahren Gäste auch im Berchtesgadener Nationalparkzentrum „Haus der Berge“. Ulrich Brendel: „Der Steinadler ist eine sogenannte Zeigerart. Wo es ihm gut geht, da ist das ökologische Gleichgewicht intakt. Seine wichtige Rolle im Ökosystem der Berchtesgadener Alpen wird beim Besuch des Zentrums vermittelt.“ www.berchtesgaden.de

Foto: Die Schwingen des Steinadlers können gute zwei Meter Spannweite erreichen – in den Berchtesgadener Alpen/Oberbayern sind die Raubvögel vor allem im Talbereich oberhalb des Klausbachtals zu beobachten.

Bildnachweis: Berchtesgadener Land Tourismus

 

ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden

T +49 8652 65650-700 | info@berchtesgaden.de | www.berchtesgaden.de  

 

PRESSEKONTAKT

Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden

Ursula Wischgoll  | T +49  8652 65650-555 | presse@berchtesgaden.de

Zweckverband Bergerlebnis Berchtesgaden

Maximilianstraße 9
83471 Berchtesgaden
T +49 8652 65650-0
info@berchtesgaden.de

Zum Seitenanfang